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Austrian tax law

§ 11  Issuing invoices

§ 11 UStG — Ausstellung von Rechnungen

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(1)1. Where the trader carries out transactions within the meaning of § 1(1) point 1, it is entitled to issue invoices. Where it carries out the transactions for another trader for that trader's business, or for a legal person in so far as it is not a trader, it is obliged to issue invoices. Where the trader carries out a taxable work supply or work service in connection with real property for a non-trader, it is obliged to issue an invoice. The trader must comply with its obligation to issue an invoice within six months of carrying out the transaction. 2. The obligation to issue invoices also exists where — the supplier carries on its business from Austria, or the permanent establishment from which the supply is made is located in Austria, — the recipient is a trader acquiring the supply for its business, or is a legal person that is not a trader, — the tax liability for the supply carried out in the other Member State passes to the recipient, and — the supplier neither carries on its business nor has a permanent establishment involved in the supply in that Member State. This does not apply where self-billing is used. For services carried out in other Community territory for which the recipient owes the tax in accordance with Article 196 of Directive 2006/112/EC on the common system of value added tax, OJ L 347, 11.12.2006, p. 1, the trader must issue the invoice no later than the fifteenth day of the calendar month following the month in which the service was carried out. The obligation to issue invoices also exists where the supplier carries on its business from Austria, or the permanent establishment from which the supply is made is in Austria, and the supply is made in third-country territory to another trader for its business or to a legal person in so far as it is not a trader. 2a. The obligation to issue invoices also applies to distance sales of goods imported from third countries under § 3(8a) where a) the trader uses the special scheme under § 25b in Austria, or b) the trader does not use a special scheme under Articles 369l to 369x of Directive 2006/112/EC in any Member State and — the supply is deemed carried out in Austria, or — the transport or dispatch ends in Austria and the trader has neither its residence or habitual abode, nor its seat of economic activity or a fixed establishment from which the supply is made, within the EU. In these cases subsection (6) does not apply. 3. Unless otherwise provided in the following subsections, invoices must contain the following particulars: a) the name and address of the supplier; b) the name and address of the customer receiving the goods or the recipient of the service. For invoices whose total amount exceeds EUR 10,000, the VAT identification number issued to the recipient by the tax office must also be stated where the supplier has a residence (seat), habitual abode or permanent establishment in Austria and the transaction is carried out for another trader for its business; c) the quantity and customary trade description of the goods supplied, or the nature and extent of the service; d) the date of the supply or the period over which the service extends. For supplies settled in instalments (for example deliveries of food), stating the billing period suffices, provided it does not exceed one calendar month; e) the consideration for the supply (§ 4) and the applicable tax rate, or, in the case of an exemption, a reference to the fact that the supply is exempt; f) the tax amount attributable to the consideration (point e). Where the invoice is issued in a currency other than the euro, the tax amount must also be stated in euro, applying a conversion method corresponding to § 20(6). Where the euro amount is not yet known when the invoice is issued, the trader must state comprehensibly which conversion method under § 20(6) is applied. Input-VAT deduction (§ 12) is based on the amount stated in euro or the euro amount resulting from the stated conversion method; g) the date of issue; h) a sequential number, based on one or more series, uniquely assigned to identify the invoice; i) in so far as the trader makes supplies in Austria giving rise to a right to deduct input VAT, the VAT identification number issued to the trader by the tax office. 4. Where the trader receives the consideration or part of it for a supply not yet carried out, the provisions of this Federal Act on invoicing apply mutatis mutandis. Where a final invoice is issued, the partial payments received before the supply and the tax amounts attributable to them must be deducted in it, if invoices within the meaning of this subsection were issued for the partial payments.

(1)1. Führt der Unternehmer Umsätze im Sinne des § 1 Abs. 1 Z 1 aus, ist er berechtigt, Rechnungen auszustellen. Führt er die Umsätze an einen anderen Unternehmer für dessen Unternehmen oder an eine juristische Person, soweit sie nicht Unternehmer ist, aus, ist er verpflichtet, Rechnungen auszustellen. Führt der Unternehmer eine steuerpflichtige Werklieferung oder Werkleistung im Zusammenhang mit einem Grundstück an einen Nichtunternehmer aus, ist er verpflichtet eine Rechnung auszustellen. Der Unternehmer hat seiner Verpflichtung zur Rechnungsausstellung innerhalb von sechs Monaten nach Ausführung des Umsatzes nachzukommen. 2. Die Verpflichtung zur Rechnungsausstellung besteht auch, wenn – der leistende Unternehmer sein Unternehmen vom Inland aus betreibt oder sich die Betriebsstätte, von der aus die Leistung erbracht wird, im Inland befindet, – der Leistungsempfänger ein Unternehmer ist, der die Lieferung oder sonstige Leistung für sein Unternehmen bezieht oder eine juristische Person ist, die nicht Unternehmer ist, – die Steuerschuld für die im anderen Mitgliedstaat ausgeführte Lieferung oder sonstige Leistung auf den Leistungsempfänger übergeht und – der leistende Unternehmer in diesem Mitgliedstaat weder sein Unternehmen betreibt noch eine an der Leistungserbringung beteiligte Betriebsstätte hat. Dies gilt nicht, wenn mittels Gutschrift abgerechnet wird. Der Unternehmer hat seiner Verpflichtung zur Rechnungsausstellung für im übrigen Gemeinschaftsgebiet ausgeführte sonstige Leistungen, für die der Leistungsempfänger entsprechend Art. 196 der Richtlinie 2006/112/EG über das gemeinsame Mehrwertsteuersystem, ABl. Nr. L 347 vom 11.12.2006 S. 1, die Steuer schuldet, spätestens am fünfzehnten Tag des Kalendermonates, der auf den Kalendermonat folgt, in dem die sonstige Leistung ausgeführt worden ist, nachzukommen. Die Verpflichtung zur Rechnungsausstellung besteht auch, wenn der leistende Unternehmer sein Unternehmen vom Inland aus betreibt oder sich die Betriebsstätte, von der aus die Leistung erbracht wird, im Inland befindet und die Lieferung oder sonstige Leistung im Drittlandsgebiet an einen anderen Unternehmer für dessen Unternehmen oder an eine juristische Person, soweit sie nicht Unternehmer ist, ausgeführt wird. 2a. Die Verpflichtung zur Rechnungsausstellung besteht auch bei Einfuhr-Versandhandelsumsätzen nach § 3 Abs. 8a, wenn a) der Unternehmer die Sonderregelung nach § 25b im Inland in Anspruch nimmt oder b) der Unternehmer in keinem Mitgliedstaat eine Sonderregelung gemäß Art. 369l bis 369x der Richtlinie 2006/112/EG in Anspruch nimmt und – die Lieferung im Inland als ausgeführt gilt oder – die Beförderung oder Versendung im Inland endet und der Unternehmer innerhalb der EU weder seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt, noch seinen Sitz der wirtschaftlichen Tätigkeit oder eine feste Niederlassung, von der aus die Lieferung ausgeführt wird, hat. In diesen Fällen kommt Abs. 6 nicht zur Anwendung. 3. Rechnungen müssen – soweit in den nachfolgenden Absätzen nichts anderes bestimmt ist – die folgenden Angaben enthalten: a) den Namen und die Anschrift des liefernden oder leistenden Unternehmers; b) den Namen und die Anschrift des Abnehmers der Lieferung oder des Empfängers der sonstigen Leistung. Bei Rechnungen, deren Gesamtbetrag 10 000 Euro übersteigt, ist weiters die dem Leistungsempfänger vom Finanzamt erteilte Umsatzsteuer-Identifikationsnummer anzugeben, wenn der leistende Unternehmer im Inland einen Wohnsitz (Sitz), seinen gewöhnlichen Aufenthalt oder eine Betriebsstätte hat und der Umsatz an einen anderen Unternehmer für dessen Unternehmen ausgeführt wird; c) die Menge und die handelsübliche Bezeichnung der gelieferten Gegenstände oder die Art und den Umfang der sonstigen Leistung; d) den Tag der Lieferung oder der sonstigen Leistung oder den Zeitraum, über den sich die sonstige Leistung erstreckt. Bei Lieferungen oder sonstigen Leistungen, die abschnittsweise abgerechnet werden (beispielsweise Lebensmittellieferungen), genügt die Angabe des Abrechnungszeitraumes, soweit dieser einen Kalendermonat nicht übersteigt; e) das Entgelt für die Lieferung oder sonstige Leistung (§ 4) und den anzuwendenden Steuersatz, im Falle einer Steuerbefreiung einen Hinweis, dass für diese Lieferung oder sonstige Leistung eine Steuerbefreiung gilt; f) den auf das Entgelt (lit. e) entfallenden Steuerbetrag. Wird die Rechnung in einer anderen Währung als Euro ausgestellt, ist der Steuerbetrag nach Anwendung einer dem § 20 Abs. 6 entsprechenden Umrechnungsmethode zusätzlich in Euro anzugeben. Steht der Betrag in Euro im Zeitpunkt der Rechnungsausstellung noch nicht fest, hat der Unternehmer nachvollziehbar anzugeben, welche Umrechnungsmethode gemäß § 20 Abs. 6 angewendet wird. Der Vorsteuerabzug (§ 12) bemisst sich nach dem in Euro angegebenen oder jenem Betrag in Euro, der sich nach der ausgewiesenen Umrechnungsmethode ergibt; g) das Ausstellungsdatum; h) eine fortlaufende Nummer mit einer oder mehreren Zahlenreihen, die zur Identifizierung der Rechnung einmalig vergeben wird; i) soweit der Unternehmer im Inland Lieferungen oder sonstige Leistungen erbringt, für die das Recht auf Vorsteuerabzug besteht, die dem Unternehmer vom Finanzamt erteilte Umsatzsteuer-Identifikationsnummer. 4. Vereinnahmt der Unternehmer das Entgelt oder einen Teil des Entgeltes für eine noch nicht ausgeführte Lieferung oder sonstige Leistung, so gelten die Vorschriften dieses Bundesgesetzes über die Rechnungsausstellung sinngemäß. Wird eine Endrechnung erteilt, so sind in ihr die vor Ausführung der Lieferung oder sonstigen Leistung vereinnahmten Teilentgelte und die auf sie entfallenden Steuerbeträge abzusetzen, wenn über die Teilentgelte Rechnungen im Sinne dieses Absatzes ausgestellt worden sind.

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(1a)Where the trader makes supplies for which the recipient owes the tax under the second sentence of § 19(1), or under § 19(1a), (1b), (1c), (1d) or (1e), it must state the recipient's VAT identification number on the invoices and refer to the recipient's liability for the tax (reverse charge). The rule on separately showing the tax on an invoice does not apply. This also applies where the trader makes supplies in other Community territory for which there is an obligation to issue invoices under subsection (1). Where the trader makes supplies within the meaning of the second sentence of § 19(1) or of § 19(1c), there is no obligation to issue an invoice under subsection (1) if it carries on its business from other Community territory or the permanent establishment from which the supply is made is located in other Community territory. This does not apply where the recipient uses self-billing. Such a self-billed invoice must also contain the recipient's VAT identification number and the reference to the recipient's tax liability. The rule on separately showing the tax on an invoice does not apply. Where invoicing for a service taxable in Austria under § 3a(6), for which the recipient owes the tax under the second sentence of § 19(1), is governed by this Federal Act, the invoice must be issued no later than the fifteenth day of the calendar month following the month in which the service was carried out.

(1a)Führt der Unternehmer Lieferungen oder sonstige Leistungen aus, für die der Leistungsempfänger nach § 19 Abs. 1 zweiter Satz, Abs. 1a, Abs. 1b, Abs. 1c, Abs. 1d oder Abs. 1e die Steuer schuldet, hat er in den Rechnungen die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Leistungsempfängers anzugeben und auf die Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers hinzuweisen. Die Vorschrift über den gesonderten Steuerausweis in einer Rechnung ist nicht anzuwenden. Dies gilt auch, wenn der Unternehmer Lieferungen oder sonstige Leistungen im übrigen Gemeinschaftsgebiet ausführt, für die eine Verpflichtung zur Rechnungsausstellung nach Abs. 1 besteht. Führt der Unternehmer Lieferungen oder sonstige Leistungen im Sinne des § 19 Abs. 1 zweiter Satz oder des § 19 Abs. 1c aus, besteht keine Verpflichtung zur Rechnungsausstellung nach Abs. 1, wenn er sein Unternehmen vom übrigen Gemeinschaftsgebiet aus betreibt oder sich die Betriebsstätte, von der aus die Leistung erbracht wird, im übrigen Gemeinschaftsgebiet befindet. Dies gilt nicht, wenn der Leistungsempfänger mittels Gutschrift abrechnet. Eine solche Gutschrift hat auch die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Leistungsempfängers sowie den Hinweis auf die Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers zu enthalten. Die Vorschrift über den gesonderten Steuerausweis in einer Rechnung ist nicht anzuwenden. Richtet sich die Rechnungsausstellung für eine nach § 3a Abs. 6 im Inland steuerbare sonstige Leistung, für die der Leistungsempfänger die Steuer nach § 19 Abs. 1 zweiter Satz schuldet, nach den Vorschriften dieses Bundesgesetzes, hat diese spätestens am fünfzehnten Tag des Kalendermonates, der auf den Kalendermonat folgt, in dem die sonstige Leistung ausgeführt worden ist, zu erfolgen.

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(2)An invoice within the meaning of subsections (1) and (1a) is any document by which a trader accounts for a supply, regardless of what the document is called in business practice. The particulars required under subsections (1) and (1a) may also be contained in other documents referred to in the invoice. An electronic invoice is also an invoice, provided the recipient agrees to this form of invoicing. An electronic invoice is an invoice issued and received in an electronic format. It is an invoice within the meaning of subsections (1) and (1a) only if the authenticity of its origin, the integrity of its content and its legibility are guaranteed. Authenticity of origin means certainty as to the identity of the supplier or the issuer of the invoice. Integrity of content means that the content required under this Federal Act has not been altered. The Federal Minister of Finance lays down by regulation the requirements under which these conditions are in any event met. Where the trader issues invoices under subsections (1) and (1a), it must make a copy and keep it for seven years; the same applies mutatis mutandis to documents referred to in an invoice. § 132(2) of the Federal Fiscal Code applies to the copies. The authenticity of origin, integrity of content and legibility of electronic invoices must be guaranteed for seven years.

(2)Als Rechnung im Sinne des Abs. 1 und Abs. 1a gilt jede Urkunde, mit der ein Unternehmer über eine Lieferung oder sonstige Leistung abrechnet, gleichgültig, wie diese Urkunde im Geschäftsverkehr bezeichnet wird. Die nach Abs. 1 und Abs. 1a erforderlichen Angaben können auch in anderen Belegen enthalten sein, auf die in der Rechnung hingewiesen wird. Als Rechnung gilt auch eine elektronische Rechnung, sofern der Empfänger dieser Art der Rechnungsausstellung zustimmt. Eine elektronische Rechnung ist eine Rechnung, die in einem elektronischen Format ausgestellt und empfangen wird. Sie gilt nur unter der Voraussetzung als Rechnung im Sinne des Abs. 1 und Abs. 1a, dass die Echtheit ihrer Herkunft, die Unversehrtheit ihres Inhalts und ihre Lesbarkeit gewährleistet sind. Echtheit der Herkunft bedeutet die Sicherheit der Identität des leistenden Unternehmers oder des Ausstellers der Rechnung. Unversehrtheit des Inhalts bedeutet, dass der nach diesem Bundesgesetz erforderliche Rechnungsinhalt nicht geändert wurde. Der Bundesminister für Finanzen bestimmt mit Verordnung die Anforderungen, bei deren Vorliegen diese Voraussetzungen jedenfalls erfüllt sind. Stellt der Unternehmer Rechnungen gemäß Abs. 1 und Abs. 1a aus, so hat er eine Durchschrift oder Abschrift anzufertigen und sieben Jahre aufzubewahren; das gleiche gilt sinngemäß für Belege, auf die in einer Rechnung hingewiesen wird. Auf die Durchschriften oder Abschriften ist § 132 Abs. 2 der Bundesabgabenordnung anwendbar. Die Echtheit der Herkunft, die Unversehrtheit des Inhalts und die Lesbarkeit der elektronischen Rechnungen müssen für die Dauer von sieben Jahren gewährleistet sein.

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(3)For the particulars required under subsection (1) point 3(a) and (b), any designation suffices that allows the name and address of the business and of the customer or recipient to be determined unambiguously.

(3)Für die unter Abs. 1 Z 3 lit. a und b geforderten Angaben ist jede Bezeichnung ausreichend, die eine eindeutige Feststellung des Namens und der Anschrift des Unternehmens sowie des Abnehmers der Lieferung oder des Empfängers der sonstigen Leistung ermöglicht.

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(4)The particulars required under subsection (1) point 3(a) to (c) may also be expressed by codes or symbols if their unambiguous meaning is ensured from the invoice or other documents. These documents must be available both to the issuer and to the recipient of the invoice, unless publicly announced tariffs of the issuer are applied.

(4)Die im Abs. 1 Z 3 lit. a bis c geforderten Angaben können auch durch Schlüsselzahlen oder Symbole ausgedrückt werden, wenn ihre eindeutige Bestimmung aus der Rechnung oder aus anderen Unterlagen gewährleistet ist. Diese Unterlagen müssen sowohl beim Aussteller als auch beim Empfänger der Rechnung vorhanden sein, es sei denn, daß vom Rechnungsaussteller öffentlich kundgemachte Tarife zur Verrechnung kommen.

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(5)In an invoice for supplies subject to different tax rates, the consideration and tax amounts must be separated by rate. Where the tax amount is determined by machines (e.g. billing machines) and shown on the invoice by them, showing the tax amount as a single total is permissible if the tax rate is stated for each item on the invoice.

(5)In einer Rechnung über Lieferungen und sonstige Leistungen, die verschiedenen Steuersätzen unterliegen, sind die Entgelte und Steuerbeträge nach Steuersätzen zu trennen. Wird der Steuerbetrag durch Maschinen (zB Fakturierautomaten) ermittelt und durch diese in der Rechnung angegeben, so ist der Ausweis des Steuerbetrages in einer Summe zulässig, wenn für die einzelnen Posten der Rechnung der Steuersatz angegeben ist.

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(6)For invoices whose total amount does not exceed EUR 400, or that are issued by a trader using the exemption in § 6(1) point 27, the following particulars suffice in addition to the date of issue: 1. the name and address of the supplier; 2. the quantity and customary trade description of the goods supplied, or the nature and extent of the service; 3. the date of the supply or the period over which it extends; 4. the consideration and the tax amount for the supply as a single sum, and 5. the tax rate. Subsections (4) and (5) apply mutatis mutandis. Where there is an obligation under subsection (1) to issue invoices for supplies carried out in other Community territory, simplified invoicing is excluded. This also applies in the cases of the second sentence of § 19(1) and of § 19(1c) where invoicing is governed by this Federal Act.

(6)Bei Rechnungen, deren Gesamtbetrag 400 Euro nicht übersteigt oder die von einem Unternehmer ausgestellt werden, der die Steuerbefreiung in § 6 Abs. 1 Z 27 in Anspruch nimmt, genügen neben dem Ausstellungsdatum folgende Angaben: 1. Der Name und die Anschrift des liefernden oder leistenden Unternehmers; 2. die Menge und die handelsübliche Bezeichnung der gelieferten Gegenstände oder die Art und der Umfang der sonstigen Leistung; 3. der Tag der Lieferung oder sonstigen Leistung oder der Zeitraum, über den sich die Leistung erstreckt; 4. das Entgelt und der Steuerbetrag für die Lieferung oder sonstige Leistung in einer Summe und 5. der Steuersatz. Die Abs. 4 und 5 sind sinngemäß anzuwenden. Besteht nach Abs. 1 eine Verpflichtung zur Rechnungsausstellung für im übrigen Gemeinschaftsgebiet ausgeführte Lieferungen und sonstige Leistungen, ist eine vereinfachte Rechnungsausstellung ausgeschlossen. Das gilt auch in den Fällen des § 19 Abs. 1 zweiter Satz und des § 19 Abs. 1c, wenn sich die Rechnungsausstellung nach den Vorschriften dieses Bundesgesetzes richtet.

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(7)Self-billed invoices (Gutschriften) that take the place of invoices in business practice are, where the conditions in subsection (8) are met, deemed to be invoices of the trader that makes taxable supplies to the issuer of the self-billed invoice. A self-billed invoice within the meaning of this provision is any document by which a trader accounts for a supply made to it. The self-billed invoice loses the effect of an invoice in so far as its recipient objects to the tax amount shown in it.

(7)Gutschriften, die im Geschäftsverkehr an die Stelle von Rechnungen treten, gelten bei Vorliegen der im Abs. 8 genannten Voraussetzungen als Rechnungen des Unternehmers, der steuerpflichtige Lieferungen oder sonstige Leistungen an den Aussteller der Gutschrift ausführt. Gutschrift im Sinne dieser Bestimmung ist jede Urkunde, mit der ein Unternehmer über eine Lieferung oder sonstige Leistung abrechnet, die an ihn ausgeführt wird. Die Gutschrift verliert die Wirkung einer Rechnung, soweit der Empfänger der Gutschrift dem in ihr enthaltenen Steuerbetrag widerspricht.

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(8)A self-billed invoice is recognised as an invoice where the following conditions are met: 1. the trader making the supplies (recipient of the self-billed invoice) must be entitled to show the tax separately on an invoice under subsection (1); 2. the issuer and recipient of the self-billed invoice must have agreed that the supply is accounted for by self-billing; 3. the self-billed invoice must contain the particulars required under subsections (1) and (1a) and be designated as such; subsections (2) to (6) apply mutatis mutandis; 4. the self-billed invoice must have been sent to the trader making the supply.

(8)Eine Gutschrift ist als Rechnung anzuerkennen, wenn folgende Voraussetzungen vorliegen: 1. Der Unternehmer, der die Lieferungen oder sonstigen Leistungen ausführt (Empfänger der Gutschrift), muß zum gesonderten Ausweis der Steuer in einer Rechnung nach Abs. 1 berechtigt sein; 2. zwischen dem Aussteller und dem Empfänger der Gutschrift muß Einverständnis darüber bestehen, daß mit einer Gutschrift über die Lieferung oder sonstige Leistung abgerechnet wird; 3. die Gutschrift muss die in Abs. 1 und Abs. 1a geforderten Angaben enthalten und als solche bezeichnet werden. Die Abs. 2 bis 6 sind sinngemäß anzuwenden; 4. die Gutschrift muß dem Unternehmer, der die Lieferung oder sonstige Leistung bewirkt, zugeleitet worden sein.

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(9)Tickets issued for passenger transport are deemed to be invoices within the meaning of subsection (1) where, in addition to the date of issue, they contain at least the following particulars: 1. the name and address of the trader carrying out the transport; subsection (3) applies mutatis mutandis; 2. the consideration and tax amount as a single sum, and 3. the tax rate.

(9)Fahrausweise, die für die Beförderung im Personenverkehr ausgegeben werden, gelten als Rechnungen im Sinne des Abs. 1, wenn sie neben dem Ausstellungsdatum mindestens folgende Angaben enthalten: 1. Den Namen und die Anschrift des Unternehmers, der die Beförderung ausführt. Abs. 3 ist sinngemäß anzuwenden; 2. das Entgelt und den Steuerbetrag in einer Summe und 3. den Steuersatz.

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(10)Tickets for cross-border passenger transport and international rail passenger transport are deemed to be invoices within the meaning of subsection (1) only if there is a certificate from the carrier or its agent stating what share of the fare relates to the Austrian route. In these cases the tax rate applicable to the Austrian part of the transport must be stated in the certificate.

(10)Fahrausweise für eine grenzüberschreitende Beförderung im Personenverkehr und im internationalen Eisenbahn-Personenverkehr gelten nur dann als Rechnung im Sinne des Abs. 1, wenn eine Bescheinigung des Beförderungsunternehmers oder seines Beauftragten darüber vorliegt, welcher Anteil des Beförderungspreises auf die inländische Strecke entfällt. In diesen Fällen ist der für den inländischen Teil der Beförderungsleistung maßgebende Steuersatz in der Bescheinigung anzugeben.

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(11)Subsections (9) and (10) apply mutatis mutandis to documents in luggage transport.

(11)Die Abs. 9 und 10 gelten für Belege im Reisegepäckverkehr sinngemäß.

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(12)Where the trader has separately shown, in an invoice for a supply to a trader, a tax amount that it does not owe for the transaction under this Federal Act, it owes this amount on the basis of the invoice, unless it corrects the invoice vis-à-vis the customer or recipient accordingly. In the case of correction, § 16(1) applies mutatis mutandis.

(12)Hat der Unternehmer in einer Rechnung für eine Lieferung oder sonstige Leistung an einen Unternehmer einen Steuerbetrag gesondert ausgewiesen, den er nach diesem Bundesgesetz für den Umsatz nicht schuldet, so schuldet er diesen Betrag auf Grund der Rechnung, ausgenommen er berichtigt die Rechnung gegenüber dem Abnehmer der Lieferung oder dem Empfänger der sonstigen Leistung entsprechend. Im Falle der Berichtigung gilt § 16 Abs. 1 sinngemäß.

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(13)Where the consideration is reduced, the invoice is to be corrected within the meaning of subsection (12) only where the consideration has been reduced owing to the deduction of discount interest on bills of exchange.

(13)Bei einer Minderung des Entgeltes ist eine Berichtigung der Rechnung im Sinne des Abs. 12 nur vorzunehmen, wenn sich das Entgelt wegen des Abzuges von Wechselvorzinsen vermindert hat.

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(14)Anyone who separately shows a tax amount on an invoice although they do not make a supply or are not a trader owes that amount.

(14)Wer in einer Rechnung einen Steuerbetrag gesondert ausweist, obwohl er eine Lieferung oder sonstige Leistung nicht ausführt oder nicht Unternehmer ist, schuldet diesen Betrag.

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(15)For reasons of simplification, the Federal Minister of Finance may provide by regulation that the trader's obligation to issue invoices lapses.

(15)Der Bundesminister für Finanzen kann aus Vereinfachungsgründen mit Verordnung bestimmen, dass eine Verpflichtung des Unternehmers zur Ausstellung von Rechnungen entfällt.

Cite as: “BCA Unternehmensberatung, English translation of § 11 UStG, bcaun.at/en/law-library”. German text as of 30 October 2026; translation edited by Alexander Baranov.

Unofficial translation, information only. Only the German text is legally binding. This is not legal advice. Austrian law depends on your specific facts — confirm the current position with the competent authority or a qualified adviser before acting.

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